Jürgen Kunz - Vereidigter Buchprüfer & Steuerberater
Ihr Steuerberater in Berlin



Steueränderungen 2026

Viel Steuer- "Hin und" der noch aus dem alten Bruch der Ampelkoalition Ende 2024 sowie der nun neuen Koalition aus CDU/CSU und
der SPD, resultiert. So ganz klar scheint der neue Steuerkurs unter Friedrich Merz noch nicht zu sein.





Neue relevante Steueränderungen der neuen Bundesregierung für 2026
-Wir halten Sie weiterhin bei Steueränderungen auf dem Laufenden-



Höherer Mindestlohn
Ab dem 1. Januar 2026 wird der Mindestlohn auf 13,90 Euro pro Stunde angehoben. Für Auszubildende steigt die Mindestvergütung ebenfalls: im ersten Jahr auf 724 Euro, im zweiten auf 854 Euro, im dritten auf 977 Euro und bei der vierjährigen Ausbildungen auf 1.014 Euro monatlich.
Hinweis: Die gesetzliche Mindestvergütung gilt grundsätzlich für alle Auszubildenden, die eine Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) absolvieren. Es gibt jedoch Ausnahmen, zum Beispiel für Ausbildungen, die nach anderen Regelwerken (wie dem Pflegeberufgesetz) laufen oder für bestimmte duale Studiengänge. Zudem können tarifliche Vereinbarungen zu abweichenden (meist oft höheren) Vergütungen führen.


Höhere Minijob-Grenze
Mit der Erhöhung des Mindestlohns 2026 steigt auch die monatliche Höchstgrenze für die Verdienstgrenze bei Minijobbern: Nun liegt sie seit Januar 2026  bei 603 Euro und nicht mehr bei 556 Euro.
Der Grundfreibetrag steigt
Der steuerliche Grundfreibetrag (das sogenannte "Existenzminimum") steigt 2026 auf nicht mehr bei 556 Euro. (Bis zu dieser Grenze bleibt das Einkommen steuerfrei.


Kindergeld und Kinderfreibetrag steigen
Ab dem  01. Januar2026 steigt das Kindergeld auf 259 Euro monatlich. Der Kinderfreibetrag erhöht sich ebenfalls und zwar auf 9.756 Euro.


Unterhaltshöchstbetrag steigt
Die Höhe der abziehbaren Unterhaltsaufwendungen ist immer an die Höhe des Grundfreibetrags gekoppelt. Auf Antrag können in der Steuererklärung für 2026 Aufwendungen bis zu einem Betrag von 12.348 Euro jährlich abgesetzt werden. Für das Jahr 2025 können  noch 12.096 Euro geltend gemacht werden.

Rentenerhöhung 2026
Die Renten sollen voraussichtlich zum 1. Juli 2026 um 3,7 Prozent steigen. Der genaue Wert wird vom Bundeskabinett im Frühjahr (abhängig von Konjunktur und den deutschen Löhnen) festgelegt.


Die Pendlerpauschale steigt
Die Entfernungspauschale oder auch unter dem Wort "Pendlerpauschale" bekannt, beträgt ab dem 01.01.2026 genau 38 Cent pro Kilometer und zwar ab dem ersten Kilometer. Bisher waren es 30 Cent für die ersten 20 Kilometer und 38 Cent  wurden erst ab dem
 21. Kilometer gewährt.
Liegen Fernpendler unter dem Grundfreibetrag mit ihrem zu versteuernden Einkommen, zahlen diese keine Einkommensteuer und profitieren daher "eigentlich" nicht von der Erhöhung der Entfernungspauschale. "Eigentlich" deswegen, weil auf Antrag das Finanzamt in diesen Fällen eine Mobilitätsprämie auszahlt. Aber nur sofern die erste Tätigkeitsstätte mehr als 21 Kilometer von der Wohnung entfernt liegt!!
Diese Regelung war ursprünglich bis Ende 2026 befristet, nun gilt sie dauerhaft !!


Aktivrente
Wenn Beschäftigte in ihrem Rentenalter noch arbeiten, haben diese im Rentenalter mit der sogenannten Aktivrente ab 2026 die Möglichkeit, bis zu 2.000 Euro monatlich steuerfrei hinzuzuverdienen. Auf Selbstständige, Freelancer, Minijobber sowie Beamte findet diese Regelung jedoch keine Anwendung.


Pendlerpauschale steigt
Die Entfernungspauschale oder auch unter dem Wort "Pendlerpauschale" bekannt, beträgt ab dem 01.01.2026 genau 38 Cent pro Kilometer und zwar ab dem ersten Kilometer. Bisher waren es 30 Cent für die ersten 20 Kilometer und 38 Cent  wurden erst ab dem 21. Kilometer gewährt.
Liegen Fernpendler unter dem Grundfreibetrag mit ihrem zu versteuernden Einkommen, zahlen diese keine Einkommensteuer und profitieren daher eigentlich nicht von der Erhöhung der Entfernungspauschale. "Eigentlich" deswegen weil auf Antrag das Finanzamt in diesen Fällen auf eine Mobilitätsprämie auszahlt. Aber nur wenn sofern die erste Tätigkeitsstätte mehr als 21 Kilometer von der Wohnung entfernt liegt. Diese Regelung war ursprünglich bis Ende 2026 befristet, nun gilt sie dauerhaft !!


Werbungskostenabzug für Gewerkschaftsbeiträge
Nun können Gewerkschaftsmitglieder zusätzlich ihren Beitrag zu bestehenden Pauschbeträgen und Werbungskosten vom zu versteuernden Einkommen abziehen.

Das Deutschlandticket wird teurer
Das Deutschlandticket kostet ab Januar 2026 63,- Euro pro Monat, statt wie bisher 58,- Euro.


Umsatzsteueränderung in der Gastronomie
Ab dem 1. Januar 2026 werden in der Gastronomie Speisen dauerhaft mit einem ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7% besteuert, während für die Getränke weiterhin die 19% gelten. Bei Kombiangeboten erlaubt die Finanzverwaltung eine einfache Aufteilung und reduziert den Anteil des Regelsteuersatzes bei Business-Packages.


Höhere Sozialabgaben für Besserverdiener
Die Beiträge werden bis zu einem Monatseinkommen von 8.450 Euro in der gesetzlichen Rentenversicherung berechnet. Für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung gilt ab jetzt eine Beitragsbemessungsgrenze von 5.812,50 Euro monatlich.

Ehrenamt:
Steuerliche Entlastungen durch höhere Pauschalen werden nun für ehrenamtlich Engagierte ebenfalls gewährt.
Dadurch soll die Vereinsarbeit "attraktiver" gemacht und soll somit gestärkt werden! – dafür gibt es folgende Änderungen:
Übungsleiterfreibetrag wird auf 3.300 Euro, Ehrenamtspauschale auf 960 Euro erhöht.

  • Übungsleiterfreibetrag wird auf 3.300 Euro, Ehrenamtspauschale auf 960 Euro erhöht.
  • Die Freigrenze für die zeitnahe Mittelverwendung steigt auf 100.000 Euro an.
  • Einnahmen unter 50.000 Euro brauchen keine "Sphärenzuordnung" mehr.
  • Der "E-Sport" gilt künftig als gemeinnützig.
  • Für Parteispenden wird der maximale Steuerbetrag verdoppelt.



Steuerberater "Jürgen Kunz" im Interview über das Thema "Erbschaftssteuer"

Steuerberater "Jürgen Kunz" spricht über das deutsche Erbschaftssteuergesetz und die rechtlichen Möglichkeiten die man hat, um Erbschaftssteuer zu sparen. Von der Schenkung über die Adoption und über die vielen anderen wichtigen Punkte im Erbschaftssteuergesetz.